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Die unbestimmten Wege zu erforschen, durch die ein jeder von uns zur Erkenntnis gelangen kann, aus welcher ursprünglichen Herkunfts- und Religionskultur er stammt, kann ein schwieriges und zugleich faszinierendes Unternehmen sein. Ein Verfahren der Gleichstellung, das aus der folgerichtigen Begriffssuche und Form und mit klugem Einsatz von Material wie Holz, Marmor, Stahl, Bronze, Kristall, hervorgeht, steht im lebendigen Austausch mit ausgleichenden plastischen Feinheiten, die das Resultat einer Studie der Ausdrucksweise und der Beherrschung der Bildhauertechnik sind und die seit der Kindheit durch des Vaters Vorbild mitgegeben wurden. Der Dialog zwischen mehreren Materialien, der weniger von dem Zusammenspiel der Figuren abhängig ist, zeigt eine größere unabhängige Vollendung der Formen, die im Besonderen erreicht wird durch die anspruchsvolleren Eingriffe auf offenem Feld, wo jede neue plastische Einfügung notwendigerweise in die architektonischen Rhythmen des städtischen Umfeldes integriert werden muss. Von der Konsumwelt der Globalisierung keineswegs geblendet, bestätigt Filip Moroder Doss in seinen Werken jene Zugehörigkeit zu dem Ursprung der spirituellen und materiellen Kultur seines Landes. Aus ihrer ursprünglichen Essenz geformt, findet sich eine persönliche Ausdrucksweise als Zusammenfassung vererbter stilistischer Einflüsse.
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